• Wie schnell können Sie starten?

    Für neue Mandate stehe ich ab 18.10.2026 zur Verfügung – uneingeschränkt und auch in Vollzeit. Der Einstieg selbst geht dann sehr kurzfristig: Ich bin spontan verfügbar, und wenn es die Situation erfordert, sitze ich innerhalb weniger Stunden im Flieger oder im Auto. Für die meisten Mandate ist ein Start innerhalb weniger Tage realistisch.

  • Bauen Sie sich eine feste Position im Unternehmen auf?

    Nein. Ich verstehe mich als Dienstleister, der hilft, wenn Hilfe gebraucht wird – nicht als jemand, der sich an eine Position klammert. Sobald ein Programm stabil läuft, übergebe ich strukturiert.

  • Was ist der Vorteil gegenüber einem internen Mitarbeiter?

    Vor allem eine ungeschönte Status-quo-Erfassung. Ich habe keine interne Karriere oder Beförderung im Unternehmen im Blick – deshalb auch keinen Anreiz, Probleme kleinzureden, Konflikte zu vermeiden oder Entscheidungen mit Blick auf die eigene Position zu treffen. Ich kann unbequeme Fakten offen ansprechen, ohne auf Seilschaften Rücksicht zu nehmen. Es zählt der Erfolg des Mandats, nicht das eigene Fortkommen im Unternehmen.

  • Kümmern Sie sich um die Übergabe am Ende des Mandats?

    Ja, ausdrücklich. Ich arbeite gerne meinen (internen) Nachfolger ein, damit die Organisation nach meinem Ausstieg selbstständig weiterläuft – das gehört für mich zum Selbstverständnis als Interim Manager.

  • In welchen Branchen sind Sie tätig?

    Automotive OEM/Tier-1 ist meine stärkste Referenzbranche, ich habe aber ebenso in der Luftsicherheit (Smiths Detection) und in der Industrie (AL-KO) gearbeitet. Mein Fokus liegt auf komplexen technischen Programmen – unabhängig von der Branche.

  • Arbeiten Sie remote oder vor Ort?

    Beides – und die Entscheidung liegt bei Ihnen. Ich arbeite remote-first, weil das bei verteilten Programmen meist am effizientesten ist, bin aber ebenso vor Ort bei Ihnen, wenn Sie das wünschen: in der Startphase eines Mandats, bei kritischen Meilensteinen und Eskalationen, oder durchgehend, wenn das Projekt es verlangt. Einsatzorte weltweit. Ich war beruflich wie privat viel international unterwegs – unter anderem auf einer Testfahrt für Mercedes auf der Strecke Busan–Seoul–Busan – und komme mit kurzfristigen Reisen und ungewohnten Umfeldern entsprechend gut zurecht.

  • Was kostet ein Mandat mit Ihnen?

    Remote liegt mein Stundensatz zwischen 85 und 110 €. Wo genau in dieser Spanne, hängt davon ab, wie viel Verantwortung ich übernehme, wie kritisch die Lage ist und wie stark das Mandat den Alltag bestimmt: Ein klar umrissenes Projekt mit freier Zeiteinteilung liegt am unteren Rand, ein Krisenmandat mit Führungsverantwortung und durchgehender Erreichbarkeit am oberen. Für Einsätze vor Ort nenne ich bewusst keinen pauschalen Satz: Er richtet sich nach dem Projektstandort und deckt die Mehrkosten, die der Einsatz vor Ort mit sich bringt – Anreise, Unterkunft und Reisezeit. Deshalb wird er projektbezogen kalkuliert. Sprechen Sie mich direkt an – in der Regel erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung. Oder buchen Sie sich direkt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch.

  • Arbeiten Sie nach V-Modell oder agil?

    Beides – die Frage ist in der Praxis fast nie eine Entweder-oder-Entscheidung. In regulierten Umfeldern entwickeln die Teams agil, während Freigaben, Lieferantenverträge und Kundenmeilensteine weiterhin phasenbasiert gesteuert werden müssen. Meine Aufgabe ist die Governance-Schicht dazwischen: ein gemeinsamer Meilenstein-Kalender, eine gemeinsame Quelle der Wahrheit für Anforderungen und Status, klar zugeordnete Entscheidungsrechte. Ausführlich beschrieben in den Insights.

  • Mit welchen Normen und Prozessmodellen arbeiten Sie?

    ASPICE (bis Level 2), ISO 26262 für die funktionale Sicherheit, UN R155/156 für Cybersecurity- und Software-Update-Management, dazu V-Modell/SPICE sowie Scrum, Kanban und hybride Vorgehensmodelle. Wichtig ist mir dabei die Praxis und nicht die Zertifikatslage: Ich habe diese Modelle in laufenden Serienprogrammen angewendet, unter Termindruck und mit realen Assessments – nicht nur in der Prozessdokumentation.

  • Was passiert in den ersten Wochen eines Mandats?

    Zuerst eine ungeschönte Bestandsaufnahme: Wer entscheidet was, welche Zusagen stehen wirklich, wo weichen Terminplan und Realität voneinander ab. Danach die Punkte, die sofort Wirkung zeigen – ein belastbarer Terminplan, ein funktionierendes Änderungs- und Eskalationsverfahren, ein Reporting, dem das Management glauben kann. Erst dann die längerfristigen Themen. Der Fahrplan dahinter steht ausführlich in den Insights.

  • Wie nehmen Sie Kontakt zum Team auf?

    Persönlich und früh – und mit deutlich mehr Zuhören als Anordnen in den ersten Tagen. Die wichtigsten Informationen fallen selten im Statusmeeting, sondern an der Kaffee-Ecke, im Flur oder in den fünf Minuten vor dem Termin. Diese Gespräche sind kein Small Talk, sondern der Zugang zu dem, was das Team tatsächlich für realistisch hält. Bei verteilten Programmen richte ich denselben Raum bewusst über Teams ein: kurz vor dem eigentlichen Termin da sein, den Call danach offen lassen, Einzelgespräche ohne Agenda. Hinzu kommt, dass ein Externer zunächst als Berater mit unrealistischen Ideen beäugt wird – mein technischer Hintergrund als Elektroinstallateur, Techniker und mehrjähriger Entwicklungs- und Testingenieur hilft dabei mehr als jede Methode: Ich kann das Team fordern und bleibe dabei technisch realistisch.

  • Wann brauche ich einen Interim Manager statt eines klassischen Projektleiters?

    Wenn ein Programm bereits in Schieflage ist oder ein akutes Risiko dafür besteht – Termine reißen, Verantwortlichkeiten sind unklar, das Management verliert das Vertrauen ins Reporting. Ein klassischer Projektleiter treibt ein Programm nach Plan; ein Interim Manager stellt zuerst wieder her, dass überhaupt nach Plan gearbeitet werden kann: belastbarer Status, klare Entscheidungsrechte, funktionierende Eskalation. Faustregel: Wenn intern bereits diskutiert wird, ob man jemanden von außen braucht, ist das meist der richtige Zeitpunkt.

  • Wie sieht die Zusammenarbeit vertraglich aus?

    In der Regel als Dienstvertrag auf Stundenbasis, projektbezogen befristet. Rahmenverträge über Personaldienstleister oder Projektvermittler sind ebenfalls möglich und in der Praxis häufig. Ein Angestelltenverhältnis biete ich nicht an.

  • Wie gehen Sie mit vertraulichen Informationen um?

    Diskret und auf Wunsch über eine NDA vor Projektstart. Aus über 25 Jahren in OEM- und Tier-1-Umfeldern bin ich den Umgang mit vertraulichen Programminformationen, Lieferantenkonditionen und internen Eskalationen gewohnt – das schließt ein, dass Erkenntnisse aus einem Mandat nicht in das nächste getragen werden.

  • Was ist der erste Schritt, wenn ich Sie anfragen möchte?

    Am schnellsten geht es telefonisch oder per E-Mail – oder über ein kostenloses Erstgespräch, das Sie sich direkt in meinen Kalender legen können. Wenn Sie sich vorher selbst ein Bild machen wollen: Der Projekt-Gesundheits-Check gibt in zwei Minuten eine erste Einordnung. Für das Gespräch genügt ein grober Überblick: Situation, Zeitrahmen und Größenordnung des Programms. Alles Weitere – Rollenzuschnitt, Verantwortungsumfang, Konditionen – klären wir im Gespräch.